Demokratie erwartet, dass alle Bürger Experten sind

Die Kernidee der demokratischen Partizipation ist, dass sich die Bürger über aktuelle Probleme informiert halten, die Argumente aller Parteien gegeneinander aufwiegen, und zur nächsten Wahl für die Partei zu stimmen, die ihnen am besten passt. Unsere Welt ist aber ungemein komplex, und unser Alltag zum Bersten gefüllt. Kaum jemand hat die Kapazität, sich tiefgreifend mit allen, oder auch nur den meisten Problemen unserer Zeit zu befassen.

Und hier liegt der Ursprung des Problems: wenn wir keine Zeit haben, Probleme zu verstehen und abzuwägen, werden wir anfällig für Populismus. Wir wollen das Problem nicht verstehen, sondern gesagt bekommen: “Ich bekomme das in den Griff”. Die Diskussion ist nicht rational, weshalb rationale Argumente nicht helfen.

Spannend ist die Frage, weshalb der Populismus in der vergangen Zeit so sehr an Macht gewinnt. Liegt das an genereller Unsicherheit und Fragmentierung in der Gesellschaft? Oder ist der Auslöser wo anders?

Verweise

Quellen

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